Mit der Hyper-V Replikation kann man sich sinnvoll vor den Ausfall von virtuellen Maschinen schützen. Fällt beispielsweise ein Server aus, kann der replizierte Server einschreiten, und so eine effiziente Ausfallsicherheit gewährleisten. In meinen Augen ist neben einem Backup die Replikation der virtuellen Maschinen ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheit. Sie ersetzt jedoch nicht das Backup der virtuellen Maschinen, sondern erhöht nur die Ausfallssicherheit und somit Down-Time in einem Unternehmen. Seit SQL Server 2012 R2 verbessert Microsoft die Ausfallsicherheit und Hochverfügbarkeit von Hyper-V, indem eine Reihe von Funktionen hinzugekommen sind.

Typische Szenarien:

  • Downtime des primären Servers und “Planned Failover”
  • Serverausfall und “Unplanned Failover”

Planned Failover (PFO)

Ein Planned Failover kommt zum Einsatz, wenn man bewusst – beispielsweise beim Einspielen von Updates – den Hyper-V Host neu startet. Ein anderes Anwendungsbeispiel, das mir untergekommen ist, Tausch von RAID-Platten usw. (also Hardware Changes). Dieser wird vom primäre Server gestartet und wird ausgeführt, wenn der primäre Server noch läuft.

Vorgehensweise:

  • VM am Primär-Server herunterfahren
  • Planned Failover am Primär-Server aktivieren
  • danach werden nochmals die Datenstände syncronisiert und danach die Replica-VM gestartet
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Unplanned Failover

Neben dem geplanten Failover, kommt es beispielsweise durch einen ungeplanten Hardware-Ausfall zu einem “unplanned Failover”. Da in diesem Fall der Primär-Server nicht mehr erreichbar ist, ist die Vorgehensweise etwas anders:

  • am Failover-Server startet man den Failover-Prozess über “Failover”
  • danach kann man einen Recovery Point auswählen.

Wenn der Primärserver wieder online geht, dann muss man am Primär-Server mittels “Revers Replication” den “Reverse Replication Wizard” starten

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Überwachung der Replikation mit Powershell

Das Skript zur Überwachung der Replikationen findet man auf:

Links: